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Am Puls der jungen Generation
Die Dienstleistungen von Pro Juventute sind gefragt. Das zeigen die Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr 2006/07. Die Pro Juventute Telefonhilfe zum Beispiel führte 55'000 Beratungsgespräche mit Kindern und Jugendlichen, 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Stiftung verbesserte ihr operatives Geschäftsergebnis gegenüber dem Vorjahr um rund 2,4 Millionen Franken. Die Rechnung schloss mit einem Verlust von 1,8 Millionen Franken.

Kinder und Jugendliche wünschen sich Zeit von ihrem Umfeld, Respekt und Aufmerksamkeit für ihre Anliegen. Die Stiftung Pro Juventute setzt sich mit ihren Dienstleistungen und Projekten täglich dafür ein, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden. So führte die Pro Juventute Telefonhilfe im letzten Geschäftsjahr pro Tag 150 Beratungsgespräche mit jungen Menschen in Not. Rund 50'000 Kinder und Jugendliche beteiligten sich an einem Pro Juventute Ferienpass und 661 Jugendliche leisteten einen Sozialeinsatz in der Schweiz. Die Stiftung vermittelte 6'500 Brieffreundschaften (30 Prozent mehr als im Vorjahr) und unterstützte armutsbetroffene Kinder und Jugendliche in der Schweiz mit rund 1,5 Millionen Franken aus dem Hilfsfonds der Pro Juventute-Bezirke.
Zur Finanzierung ihrer Dienstleistungen und Projekte ist Pro Juventute auf die Unterstützung von Spendern, Gönnern und Sponsoren angewiesen sowie auf die Zusammenarbeit mit Bund und Kantonen, Partnerorganisationen und Fachstellen. Denn von den Kindern und Jugendlichen selbst kann keine Entschädigung erwartet werden. So hat die Stiftung im vergangenen Geschäftsjahr die Kontakte mit Unternehmen und Stiftungen verstärkt, mit dem Ziel einer langfristigen Finanzierung der Angebote für Kinder und Jugendliche. Der Bund und die Kantone anerkennen mit ihren zunehmenden Beiträgen Qualität und Notwendigkeit der Arbeit von Pro Juventute, insbesondere der Pro Juventute Telefonhilfe 147.
Die Betriebsrechnung schliesst Pro Juventute mit einem Verlust von rund 1,8 Millionen Franken; im Vorjahr betrug der Verlust dank einmaligen Erträgen von 3,6 Millionen Franken nur rund 700'000 Franken. Das operative Geschäftsergebnis hat Pro Juventute gegenüber dem letzten Geschäftsjahr um rund 2,4 Millionen Franken verbessert. Diese Entwicklung zeigt, dass der eingeschlagene Weg zur nachhaltigen Finanzierung der Stiftung weiter verfolgt werden muss. Das Verhältnis zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigem Fremdkapital beträgt 1,66 zu 1, womit Pro Juventute auf einer gesunden finanziellen Basis steht. Die Finanzierung und die Liquidität der Stiftung sind kurz- und mittelfristig gesichert.
Die Jahresrechnung von Pro Juventute wurde wiederum nach dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER 21 erstellt, der die Transparenz und Vergleichbarkeit der Jahresrechnungen gewährleistet.
