Sicher im Umgang mit Internet und Neuen Medien

Neue Medien und Kommunikationsformen wie Facebook, Instagram, Snapchat, YouTube oder WhatsApp prägen den Alltag von Kindern und Jugendlichen. Das Herunterladen und Teilen von Bildern, Musik und Videos ist an der Tagesordnung. Pro Juventute bietet Orientierung und begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Medienkompetenz.

Schweizer Jugendliche verbringen durchschnittlich zwei Stunden pro Tag im Internet. An Wochenenden sogar drei Stunden. Sie suchen Informationen, tauschen sich mit Freunden aus, hören Musik, machen Spiele oder produzieren selber Inhalte.

Mit den Medienprofis-Workshops und -Kursen zur Medienkompetenz

Das Internet und die Neuen Medien bieten viele Chancen. Sie bergen aber auch zahlreiche Risiken: Cybermobbing, Internet-Sucht und sexuelle Übergriffe sind nur drei davon. Pro Juventute begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zur Medienkompetenz und motiviert sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Smartphone und Internet.

 

In verschiedenen Medienprofis-Kursen und -Workshops können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihr Wissen im Umgang mit Neuen Medien auf- und ausbauen. Ebenfalls stellt Pro Juventute Informationsmaterial und Online-Tools zum Thema zur Verfügung.

Haben Sie Fragen oder Anregungen rund um das Thema  Medienkompetenz  oder zu den Medienprofis-Workshops und -Kursen, dann sind wir gerne für Sie da.

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Fragen und Antworten zum Thema Neue Medien

Was ist Medienkompetenz?

Was ist Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist die Fähigkeit eines Einzelnen, einer Organisation oder einer Gesellschaft, Medien effektiv und zielgerichtet einzusetzen. Dazu gehört, ihre Wirkungen reflektieren und steuern zu können, um dadurch die Lebensqualität in der Informationsgesellschaft zu steigern. Dabei sind neben technischen Fähigkeiten vor allem auch soziale Kompetenzen angesprochen.

Was ist Sexting?

Was ist Sexting?

Der Ausdruck Sexting bezeichnet den Austausch selbst produzierter intimer Fotos von sich oder anderen via Internet oder Mobiltelefon. Die Fotos werden einer bestimmten Person oder Personengruppe, über Textnachrichten, Instant Messaging oder Social-Media-Plattformen zugänglich gemacht. Dabei lassen sich Jugendliche manchmal unbewusst durch Gruppendynamik beeinflussen oder gar unter Druck setzen.

Welche Sicherheitsregeln gelten im Internet?

Welche Sicherheitsregeln gelten im Internet?

Es ist wichtig, niemandem seinen richtigen Namen, Adresse, Wohnort oder Telefonnummer zu sagen. Oder sich mit jemanden zu treffen, den man nur aus dem Internet kennt. Auf Beleidigungen sollte man nie antworten. Wenn Kinder und Jugendliche ein komisches Gefühl im Umgang mit dem Internet haben, sollte dies umgehend einem Erwachsenen erzählt werden. Wenn Kinder und Jugendliche etwas sehen im Netz, das sie nicht verstehen, sollte eine erwachsene Person gefragt oder die Notrufnummer 147 kontaktiert werden.

Was ist Cybermobbing?

Was ist Cybermobbing?

Charakteristische Elemente von Mobbing sind:

  • Absicht: Das Verhalten muss absichtlich erfolgen, nicht zufällig.
  • Wiederholung: Mobbing ist ein Verhaltensmuster, nicht nur ein einmaliges Ereignis.

Das heisst, die Wiederholung ist ein wichtiges Element.

Oft interpretieren Kinder und Jugendliche (zumindest anfangs) ihr eigenes Verhalten als harmlosen Spass. Die Gruppendynamik kann zu immer neuen, dreisteren „Spässen" und zu Mobbing/Cybermobbing führen. Beim Cybermobbing werden Formen von Gewalt durch Neue Medien erweitert. Folglich versteht man unter Cybermobbing das absichtliche und wiederholte Leidzufügen mittels digitaler Medien wie Computer, Mobiltelefone oder anderer elektronischer Geräte.

Welche Gesetzte gelten im Internet

Welche Gesetzte gelten im Internet

Grundsätzlich gelten im Internet dieselben Gesetze wie in der Offline Welt. Oft sind diese aber nicht so einfach umzusetzen oder anzuwenden. Eine Schwierigkeit ergibt sich aus der weltweiten Vernetzung des Internets. So haben z.B. Schweizer Strafverfolgungsbehörden nur Einfluss auf Betreiber in der Schweiz.

Folgende Gesetze aus der Schweiz spielen in Bezug auf das Internet eine Rolle:

  • Unbefugtes Eindringen in Computer (Art. 143bis StGB)
  • Betrügerischer Missbrauch von Computern (Art. 147 StGB)
  • Datenbeschädigung (Art. 144bis StGB)
  • Unbefugtes Beschaffen von Personendaten (Art.179 StGB)
  • Erpressung (Art. 156 StGB)
  • Üble Nachrede (Art. 173 StGB)
  • Verleumdung (Art. 174 StGB)
  • Beschimpfung (Art. 177 StGB)
  • Drohung (Art. 180 StGB)
  • Nötigung (Art. 181 StGB)
  • Urheberrechte (Art. 67 URG, Art. 19 URG, Art. 68 URG)
  • Persönlichkeitsdiebstahl (Art.29 ZGB)
  • Recht am eigenen Bild (Art.28 ZGB)
  • Ehrverletzung (Art. 173 - 178 StGB)
  • Darstellung von Gewalt (Art. 135 StGB)
  • Weitergabe von Pornografie (Art. 197 StGB)
  • Verbotene Pornografie (Art. 197 StGB)
  • Kinderpornografie (Art. 197 StGB)
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Finanzkompetenz-Förderung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche lernen den bewussten Umgang mit Geld und Konsum und erarbeiten sich nachhaltige Finanzkompetenz.

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