Pro Juventute Elternberatung: Die Anlaufstelle für Eltern und Bezugspersonen

Die Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen ist nicht immer ganz einfach. Denn kein Kind ist gleich wie das andere. Und keine Familie ist gleich wie die andere. Die Elternberatung von Pro Juventute beantwortet individuell und professionell Fragen von Eltern und Bezugspersonen und bietet Unterstützung in Notsituationen.

Die Fachpersonen der Pro Juventute Elternberatung beantworten rasch und unkompliziert alle Fragen von Eltern und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen zu Erziehung, Entwicklung, Betreuung und Familienorganisation. Daneben geben sie wertvolle Tipps. Zum Beispiel zum Umgang mit Teenagern oder bei Problemen in der Schule. Zu guter Letzt hilft die Elternberatung von Pro Juventute in allen Notsituationen schnell und unbürokratisch weiter.

Tag und Nacht erreichbar – kostenlos

Die Pro Juventute Elternberatung ist Tag und Nacht erreichbar. Ausser den normalen Telefongebühren fallen keine zusätzlichen Kosten an. Telefon: 058 261 61 61

Neben der persönlichen Beratung am Telefon bietet die Pro Juventute Elternberatung auch eine Online-Beratung sowie weitere Informationen für Eltern und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen.

Zur Elternberatung

Häufige Fragen in der Elternberatung

Leidet meine Tochter unter Essstörungen?

Leidet meine Tochter unter Essstörungen?

Frage:
Meine Tochter ist 12 Jahre alt. Seit ein paar Monaten hat sich ihr Essverhalten verändert und sie hat damit 10 kg abgenommen (sie wog eher etwas zu viel). Sie ist 158 cm und wiegt 40 kg. Das ist zu wenig und ich befürchte, dass sie eine Essstörung (Anorexie) entwickeln könnte. Wenn ich mit ihr darüber sprechen will, blockt sie ab. Haben Sie mir einen Rat, wie ich mich verhalten soll?

Antwort:
Es ist verständlich, dass Sie sich um das Essverhalten und die grosse Gewichtsabnahme Ihrer Tochter Sorgen machen. Die Situation die Sie beschreiben ist herausfordernd. Es gilt herauszufinden, wie es Ihrer Tochter geht und wie sich ihr Essverhalten weiterentwickelt.

Sie sagen, dass Ihre Tochter zu wenig wiegt. Es kann sein, dass sie durch die Gewichtsabnahme und durch ihre Grösse etwas mager erscheinen kann – das Gewicht ist auf der Gewichts- und Grössenkurve gut positioniert und damit im Moment in Ordnung. Es ist jedoch empfehlenswert die beachtliche Gewichtsabnahme Ihrer doch noch jungen Tochter mit dem Kinderarzt zu besprechen, besonders, wenn diese in kurzer Zeit erfolgt ist.

In der Pubertät fühlen sich Mädchen wie Jungs oft nicht recht wohl in der eigenen Haut. Dabei kann der Wunsch schlank zu sein das Essverhalten der Jugendlichen beeinflussen. So, wie es bei Ihrer Tochter offenbar geschieht. Nicht jedes auffällige Essverhalten muss in einer Essstörung münden, dennoch ist es gut, aufmerksam zu beobachten und dieses anzusprechen.

Es kann für ihre Tochter viele Gründe geben, wozu sie nicht mit Ihnen über ihr Essverhalten sprechen kann. Bestimmt spürt sie Ihre Sorge. Die Arbeitsgemeinschaft Essstörungen ES empfiehlt folgendes:

  • die Sorge klar äussern
  • zeigen, dass Ihnen das Wohlergehen der Tochter wichtig ist
  • mitteilen, was Ihnen auffällt
  • Vorwürfe vermeiden
  • Verständnis zeigen ohne das Essverhalten gutzuheissen
  • das Essverhalten nicht während dem Essen ansprechen
  • Fragen, wie Sie helfen können

Aus gutgemeinter Sorge kann sich sehr schnell vieles nur noch um das Essen drehen. Hat Ihre Tochter andere Vertrauenspersonen, mit denen sie eher darüber sprechen könnte? Sie kann auch bei der Beratung + Hilfe 147 anrufen. Die Gespräche sind vertraulich.

Aber nicht nur Ihre Tochter braucht Unterstützung, auch für Sie als Eltern kann das hilfreich sein. Sie finden auf unserer Website unter  «weitere Fachstellen» Angebote, wo Sie sich beraten und begleiten lassen können. Gerne können Sie uns auch anrufen unter 058 261 61 61, manchmal ist das einfacher.

Meine Tochter ist in der Pubertät. Was kann ich tun, wenn sie sich nichts mehr sagen lässt?

Meine Tochter ist in der Pubertät. Was kann ich tun, wenn sie sich nichts mehr sagen lässt?

Frage:
Meine Tochter ist 15 Jahre alt. Also mitten in der Pubertät. Sie lässt sich nichts mehr sagen, wird schnell aggressiv und laut gegen mich. Abmachungen hält sie nicht mehr ein. Ich habe das Gefühl, dass ich sie nicht mehr erreiche. Ist es trotz Pubertät nicht möglich, eine anständige Mutter-Tochter-Beziehung zu haben?

Antwort:
Wie Sie beschreiben ist Ihre Tochter mitten in der Pubertät. Die Pubertät ist eine Übergangsphase, in der nicht nur der Körper, sondern auch das Gehirn und die ganze Persönlichkeit im Umbruch ist. Das lässt nicht nur Sie als Mutter manchmal ratlos, auch Ihre Tochter weiss nicht so genau, was in ihr «abgeht».

Sie beschreiben zwei Anliegen:

  • Ihre Tochter lässt sich nichts sagen, ist aggressiv und laut Ihnen gegenüber.
  • Sie hält Abmachungen nicht ein.

Um diese beiden Punkte angehen zu können, braucht es eine Gesprächsbasis zwischen Ihnen und Ihrer Tochter. Gibt es eine Möglichkeit, mit ihr in Ruhe und Ernsthaftigkeit über Ihre Anliegen zu sprechen – also nicht, wenn gerade die Fetzen fliegen?

Für ein Gespräch mit Ihrer Tochter könnten auch die folgenden Fragen hilfreich sein:

  • Wie sind frühere Gespräche verlaufen? Können Sie daraus Gutes für das anstehende Gespräch übernehmen?
  • Wann ist ein günstiger Zeitpunkt für das Gespräch im Alltag mit Ihrer Tochter? Wo gibt es einen Ort, an dem Sie sich beide wohl fühlen?
  • Was könnte passieren, wenn Sie Ihre Tochter um ein ruhiges Gespräch bitten? Was wäre das Schlimmste, was sie tun oder sagen könnte? Wie würden Sie darauf reagieren?
  • Brauchen Sie Unterstützung für das Gespräch? Ist der Vater, sind Verwandte oder Freunde bereit, Ihnen zur Seite zu stehen und eventuell zu vermitteln?

Es ist hilfreich, wenn Sie das Gespräch planen und sich selber darauf vorbereiten. Was wird Ihnen helfen Ruhe zu bewahren, auch wenn zwischendurch die Fetzen fliegen sollten?

Das aggressive und laute Verhalten Ihrer Tochter Ihnen gegenüber kann ein Zeichen sein, dass sie am Limit läuft und sie die kleinste Erschütterung aus der Bahn wirft. Solche  aggressiven Verhaltensweisen sind Relikte aus der Kindheit, auf die bei Überforderung zurückgegriffen wird. Gerade aus dieser Perspektive ist Ihre Tochter auf Ihre Hilfe angewiesen.

Dennoch muss Ihre Tochter wissen, wann sie eine Grenze überschreitet (dass Sie zum Beispiel keine Aggressionen Ihnen gegenüber dulden können). Vielleicht können Sie mit Ihrer Tochter darüber sprechen, wie sie erkennt, dass sich die Wut anbahnt. So kann sie diese allenfalls früh genug  anders los werden (manchmal hilft Sport, Musik oder ein Kissen, auf das man schlagen kann). Es geht dabei darum, dass Ihre Tochter diesem Zustand gegenüber aufmerksam wird und das üben kann. Wenn Sie ihr Verhalten kritisieren, kann es geschehen, dass sich die Situation aus lauter Scham verschärft.

Sie können auch eine Entschuldigung oder eine Wiedergutmachung vereinbaren, wenn sie dennoch übergriffig wird. Möglicherweise hat Ihre Tochter Ideen, in welcher Form sie sich entschuldigen könnte. Gemeinsam vereinbarte Regeln können auch hier Klärung bringen. Vereinbaren Sie auch gemeinsam, was getan wird, wenn die Regel gebrochen wird. Setzen Sie auch für sich selber Regeln: z.B. «Wenn du mich anschreist, schreie ich nicht zurück. Wenn ich doch zurückschreie, entschuldige ich mich bei dir.» So lernt Ihre Tochter auch durch Ihr Vorbild, wie man mit Regeln umgeht.

Wenn Ihre Tochter Abmachungen nicht einhält, muss nicht unbedingt eine Absicht dahinter stecken. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Teenager vergessen können, das für uns selbstverständlich ist. Da ist eine gute Portion Geduld von den Eltern notwendig – auch, die Teenager immer wieder an ihre Pflichten zu erinnern. Auch hier ist es hilfreich, gemeinsam zu vereinbaren, was konsequent geschieht, wenn die Tochter eine Abmachung nicht einhält.

Regeln und Konsequenzen brauchen viel Kraft und Energie, vor allem am Anfang. Es bewährt sich auch, am Anfang nicht zu viele Regeln aufzustellen: Lieber nur drei,  die dann eingehalten werden können.

Leidet meine Frau an postnataler Depression?

Leidet meine Frau an postnataler Depression?

Frage:
Ich mache ich mir Sorgen um meine Frau. Kurz nach der Geburt des zweiten Kindes (6 Mt.) hat sie sich stark verändert. Sie ist ständig müde, lustlos und alles ist ihr zu viel – auch unser Sohn. Sie weint viel. Ich habe gehört, dass Frauen nach der Geburt eine Postnatale Depression oder einen Baby Blues haben können. Kann das sein und was kann ich da tun?

Antwort:
Die Veränderungen Ihrer Frau, die Müdigkeit, die Freudlosigkeit, das tönt in der Tat ernst. Da die Geburt des zweiten Kindes nun sechs Monate her ist, kann das kein «Baby Blues» mehr sein, denn dieser taucht in den ersten drei, vier Tagen nach der Geburt auf und ist hormonell bedingt. Die Frauen müssen dann oft ohne ersichtlichen Grund viel weinen, deshalb taucht Baby Blues auch unter dem Namen «Heultage» auf. Das Ganze verschwindet nach 1 – 2 Tagen wieder und ist ausgestanden.

Eine Postpartale Depression (Postnatale Depression) kann wenige Wochen nach einer Geburt auftauchen und von einigen Wochen und Monaten bis zu Jahren andauern. Je früher Hilfe einsetzt, desto besser. Die Ursachen sind ganz verschieden (z. B. körperlich, psychisch, die Geburt, das Umfeld). Auch Väter können übrigens eine postpartale Depression erleiden. Meist spielt die Erschöpfung nach der Geburt eine grosse Rolle. Momentan geht man davon aus, dass 10 – 20% der Frauen nach einer Geburt betroffen sind. Die Ausprägung kann unterschiedlich stark sein. Auf der Seite von Postnatale Depression Schweiz finden Sie noch viele nützliche Informationen.

Sie erleben eine grosse Veränderung bei Ihrer Frau. Ob es sich tatsächlich um eine postpartale Depression handelt kann nur eine Fachperson beurteilen. Es ist also wichtig, dass Sie dies abklären lassen. Wird eine postpartale Depression erkannt, hat diese gute Heilungschancen. Meist hilft eine Entlastung und Hilfe von aussen schon sehr viel. Viele Frauen brauchen für eine gewissen Zeit auch die Unterstützung einer Gesprächstherapie und Medikamente.

Ist Ihre Frau in der Lage und bereit, sich einer Fachperson (z. B. ihrer Ärztin, ihrem Arzt) anzuvertrauen? Eine erste Anlaufstelle könnte auch die Mütter- und Väterberaterin Ihrer Gemeinde sein. Falls das schwierig sein sollte, welche Art von Unterstützung können Sie ihr anbieten?

Wie Sie tragen Väter in einer solchen Situation meist viel. Wie können Sie sich erholen? Wer kann Ihnen im Moment beistehen?

Wenn Sie weitere Fragen haben können Sie sich gerne wieder an uns wenden. Wir helfen Ihnen auch gerne, ein regionales Hilfsangebot zu finden.

Weshalb schreit mein Sohn, wenn der Babysitter kommt?

Weshalb schreit mein Sohn, wenn der Babysitter kommt?

Frage:
Mein Sohn ist bald 18 Monate alt. Seit kurzem haben wir einen Babysitter. Jedes Mal, wenn ich aus dem Haus gehen möchte, schreit er extrem (bis zur Erschöpfung) und beginnt um sich zu schlagen. Ich bin verunsichert, machen wir etwas falsch?

Antwort:
Für Ihren 18 Monate alten Sohn sind Sie eine primäre Bindungsperson. Sie bedeuten Sicherheit, Schutz und Geborgenheit. In diesem Alter beginnt das Kind deutlich zwischen «ich» und «du» zu unterscheiden. Dadurch fühlt das Kind neu einen Abstand zwischen sich und seinen Bezugspersonen. Es nimmt sich und andere neu wahr. Das kann ein Kind verunsichern und verängstigen. Trennungen können intensiver wahrgenommen werden.

Ihr Sohn scheint dies stark zu spüren. Normalerweise helfen gerade in herausfordernden Situationen die Bindungspersonen dem Kind, sich zu beruhigen und sich selber zu stabilisieren. Noch fremde Menschen, wie zum Beispiel Ihr Babysitter, haben da kaum eine Chance. So kann es geschehen, dass ein kleines Kind dann bis zur Erschöpfung schreit.

Es ist toll, dass Sie sich informieren. So können Sie die Situation einschätzen und die angemessenen Massnahmen treffen. Geht ein Kind in eine Krippe, sollte man sich 2 – 3 Wochen für die Eingewöhnungszeit reservieren. Eine Gewöhnungszeit braucht ein Kind auch für einen Babysitter: Es ist die Zeit, die ein Kind braucht, um eine neue Beziehung einzugehen. Gleichzeitig muss er in der Lage sein, sich von Ihnen für eine gewisse Zeit lösen zu können.

Offenbar war die Kennenlernzeit bisher etwas zu knapp für die Bedürfnisse Ihres Sohnes.  In einer solchen Kennenlernzeit ist es wichtig, dass Sie als sogenannte «Sichere Basis» anwesend sind. So ist es Ihrem Sohn möglich, auf den Babysitter zuzugehen. Das kann er aber nur, weil Sie da sind. Wird dieser Prozess zu früh abgebrochen, fehlt die Grundlage der Sicherheit. Wenn Sie einige Male Zeit miteinander verbracht haben – die Abstände zwischen den einzelnen Kennenlernzeiten sollten dabei nicht allzu weit auseinander liegen – dann können Sie einen ersten kurzen Trennungsversuch wagen. Sie werden sehr schnell merken, wie Ihr Sohn darauf reagiert.

Sie sehen, es ist noch etwas Geduld gefragt. Es lohnt sich für alle Beteiligten.

Was kann ich tun, damit mein Sohn endlich seine Hausaufgaben macht?

Was kann ich tun, damit mein Sohn endlich seine Hausaufgaben macht?

Frage:
Unser Sohn ist 9 Jahre alt und ist jetzt in die 3. Klasse gekommen. Sein letztes Zeugnis war nicht gut, was auch das Resultat davon ist, weil er zu wenig oder keine Hausaufgaben macht. Er ist nicht interessiert daran zu lernen oder wohl einfach auch etwas zu faul. Wie können wir ihn motivieren?

Antwort:
Hausaufgaben sind eine komplexe Angelegenheit, bei der viele Bedürfnisse aufeinanderprallen. Als Eltern betrachten Sie mit Sorge die schulischen Leistungen Ihres Sohnes. Sie erkennen, dass die Hausaufgaben mit zur Bilanz des Zeugnisses beitragen.

Wie lautet die  Erklärung Ihres Sohnes dafür, dass er die Hausaufgaben so erledigt wie er es eben tut? Erkennt er wie Sie einen Handlungsbedarf? Eltern haben ja oft einen etwas anderen Blick darauf als die Kinder selber. Wenn es Ihnen als Eltern gelingt, in einer neugierigen (nicht bereits besser wissenden oder verurteilenden) Haltung mit ihm über die Hausaufgaben zu sprechen, können Sie von ihm erfahren, wie er die Dinge sieht. Davon ausgehend können Sie miteinander Lösungen suchen – unabhängig davon, wo Sie die Gründe und Lösungen sehen. Fragen Sie Ihren Sohn direkt nach seinen Ideen und Vorschlägen. Sie können miteinander auch ganz praktische Dinge besprechen, wie zum Beispiel Wochenpläne, Gestalten der Lernumgebung…

Wenn sich Ihr Sohn in seiner Sicht der Dinge respektiert und unterstützt fühlt, kann das für ihn sehr motivierend sein. Wie schätzt der Lehrer, die Lehrerin die Situation ein? Wie nimmt er/sie Ihren Sohn und seine Möglichkeiten wahr?

Sie sprechen davon, dass Ihr Sohn kein Interesse am Lernen hat, dass er vielleicht auch zu faul sei. Gehen Sie doch einmal auf die Suche nach Situationen, in denen Ihr Sohn gerne gelernt hat. Das müssen nicht nur klassische Schulsituationen sein, es gibt viele Möglichkeiten im Alltag zu lernen: Wo hat er zum Beispiel interessiert zugeschaut und es nachher selber gemacht? In solchen Situationen können Sie Hinweise erhalten, wie Ihr Kind lernt.

Hausaufgaben können schnell zu einem Reizthema in der Familie werden. In diesem Fall wäre es vielleicht eine Idee, wenn Ihr Sohn Hausaufgabenhilfe in Anspruch nehmen kann. Viele Schulen bieten dies mittlerweile an.

     

        

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