Stiftungsgeschichte

Die Stiftung Pro Juventute blickt auf eine über hundertjährige Erfolgsgeschichte zurück. Es ist die Geschichte bewegter und lehrreicher Jahre.

2014 Auch im Jahr 2014 können dank der Spenden und Zuwendungen aus Bevölkerung, Wirtschaft und Politik rund 300'000 Kinder und Jugendliche und 100'000 Eltern mit den Programmen und Aktivitäten von Pro Juventute unterstützt werden. Um immer genau dort zu sein, wo Unterstützung am nötigsten ist, werden dabei auch neue Projekte entwickelt. Gemeinsam mit dem Kanton Basel-Stadt erweitert Pro Juventute etwa das Themenspektrum ihrer bewährten Elternbriefe und bietet seit 2014 Eltern mit dem neu entwickelten Ratgeber "Extrabrief Teenager" Unterstützung. Die Beratung + Hilfe 147 wird um die Mailberatung und der Möglichkeit von Live-Beratungen für Schulklassen erweitert. Und mit der landesweiten Jugendkampagne "Echtes Leben" bestärkt Pro Juventute Jugendliche in ihrem Selbst- und Körperbild. Auch in den Regionen ist Pro Juventute aktiv: So erhalten beispielsweise Kinder im Kanton Solothurn Hilfe durch betreute Hausaufgabenstunden. In Bern ermöglicht Pro Juventute mit lokalen Jobbörsen Jugendlichen sinnvolle Jobangebote in ihrer Freizeit. Ausserdem engagiert sich Pro Juventute gemeinsam mit den grossen Schweizer Hilfswerken und Verbänden und Persönlichkeiten aus der Bevölkerung unter dem Titel "Menschenrechte sind Schweizer Rechte" für den Erhalt der Menschenrechte in der Schweiz.
2013 Lancierung der landesweiten Aufklärungskampagne zum Thema Sexting. Die Schulworkshops Medienprofis werden schweizweit ausgerollt. Mit der Einführung der SMS-Beratung im Tessin können sich Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz per Telefon, SMS, Chat und Web-Self-Service an die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 wenden.
2012 Im Jahr ihres 100jährigen Bestehens lanciert Pro Juventute in einem Jahr mehrere Grossprojekte: mit dem anderthalb Jahre dauernden Kinderprojekt «Kindern eine Stimme geben» trägt Pro Juventute die Bedürfnisse der Jugend in die Bevölkerung, sie führt die Elternberatung ein und lanciert die Sensibilisierungskampagne «Stopp Cyber-Mobbing» und engagiert sich politisch für die Vermittlung von Finanz- und Medienkompetenz im Lehrplan. Zudem erscheint der Ratgeber «Vereinbarkeit von Familie und Beruf».
Zu ihrem 100. Geburtstag kann die grösstenteils über Spenden finanzierte Stiftung zudem nach einer dreijährigen Sanierungsphase erstmals seit 15 Jahren wieder eine ausgeglichene Rechnung präsentieren.
2011 Die Stiftung entwickelt den Elternratgeber «Pro Juventute Unser Kind» für fremdsprachige Eltern. Im Herbst führt Pro Juventute die erste landesweite Jugendsuizidpräventionskampagne der Schweiz durch.
2010 Lancierung «Ich bin Pro Juventute»: Bundesrat Didier Burkhalter wird offizieller Pro Juventute-Botschafter. Über 30 Schweizer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport engagieren sich als Pro Juventute-Botschafter mit dem Claim «Ich bin Pro Juventute».

Pro Juventute führt das Sozialkompetenz-Lehrmittel Pro Juventute What's up ein und lanciert Pro Juventute Gametest.
2009 Pro Juventute initiiert die Projekte Handyprofis, Kinder-Cash und Potz Tuusig. Das Bundesamt für Kommunikation zeichnet Handyprofis mit dem Preis «Ritter der Kommunikation» aus.
2007 Pro Juventute startet die nationale Petition «Stopp der (un)heimlichen Gewalt». Darin fordert sie eine einheitliche und wirksame Regelung für den Schweizerischen Kinder- und Jugendmedienschutz.
2001 Start des Pro Juventute Bildungsprojekts «Kinder lernen ihre Rechte kennen». Dabei erhalten Schulkinder in den Kantonen Informationen über ihre Rechte aus der UNO-Kinderrechtskonvention. Sie ist in der Schweiz seit 1997 in Kraft.
1999 Die Notrufnummer Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 ist für Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz Tag und Nacht in Betrieb.
1992 Aufbau des neuen Sorgentelefons «Help-o-Fon», dem Vorgänger der Beratung + Hilfe 147.
1985 Pro Juventute startet das Projekt «Familienbegleitung», das Kinder und Familien in schwierigen Familiensituationen unterstützt.
1978 Pro Juventute führt in den meisten Pro Juventute Bezirken die Ferienspass-Aktion ein.
1973 Das 1926 gegründete «Hilfswerk für Kinder der Landstrasse» wird nach heftiger Kritik in den Medien auf Druck der Öffentlichkeit aufgelöst. Mit Hilfe der Behörden nahm Pro Juventute 586 Kinder aus fahrenden Familien ihren Eltern weg, um sie zur Sesshaftigkeit zu erziehen.
Chronologie
Literaturauswahl
Fragen – Antworten
1970 Erstmals gelangt die Stiftung mit neu geschaffenen Pro Juventute Elternbriefen an alle Eltern von Neugeborenen in Zürich und Basel.
1961 Der Kinderzirkus «Robinson» geht erstmals auf Tournee. Er existiert heute noch.
1954 Eröffnung der ersten beiden Robinsonspielplätze in Rüschlikon und Zürich-Wipkingen.
1942 Erste Säuglingspflegekurse mit Pro Juventute Säuglingsschwestern. Auf die Schulung von jungen Eltern folgt die schweizweite Mütter- und Väterberatung, die Entwicklung der Pro Juventute Elternbriefe und des Ratgeber-Klassikers «Das erste Lebensjahr».
1931 Gründung des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes (SJW) durch Pro Juventute, die kantonalen Erziehungsbehörden und die Gemeinnützige Gesellschaft.
1930 Gründung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Ferien und Freizeit (SAF), der Vorläuferin der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV)
1926 Das «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse» wird gegründet, um Kinder aus fahrenden Familien zu sesshaften und arbeitsamen Menschen zu erziehen.
1924 Gründung des Schweizer Bundes für Jugendherbergen. Übernahme der Geschäftsstelle durch Pro Juventute 1927
1922 Gründung der «Genossenschaft Kindersanatorium Pro Juventute» (heute: Alpine Kinderklinik)
1912 Gründung der Stiftung Pro Juventute unter der Schirmherrschaft der «Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft» mit dem Ziel der Bekämpfung von Tuberkulose bei Kindern und Jugendlichen.
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Pro Juventute
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