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«Als mein Papi weg ging, verlor ich auch meine Mami …». Jennifer*, 11 Jahre

Immer mehr Scheidungen machen immer mehr Menschen einsam und bringen immer mehr Kinder in Not. So auch die 11-jährige Jennifer, die irgendwann unter dem Trennungsschmerz der Mutter so sehr litt, dass sie sich unserer Notrufnummer 147 anvertraute.

Jennifer erzählt: «Es war schlimm, sehr schlimm für mich, als mein Vater eines Tages heimkam und sagte, dass er uns für immer verlassen würde. Ich liebe ihn über alles und konnte nicht verstehen, warum er plötzlich eine andere Frau lieber hatte als meine Mami. Oder war es gar wegen mir, dass er gehen wollte? Hatte ich irgendetwas falsch gemacht …?

Aber nicht nur mir ging es schlecht, sondern vor allem auch meiner Mutter. Sie kochte nicht mehr richtig, half mir nicht mehr bei den Hausaufgaben und blieb oft den ganzen Tag im Pyjama. Sie wollte niemanden sehen, mit niemandem sprechen. Sie wollte einfach nur noch allein sein.

Je schlechter es meiner Mami ging, desto mehr klammerte sie sich an mich. Sie schimpfte meinen Vater einen Verräter, einen Betrüger, einen Frauenhelden und noch viel Schlimmeres, was mir sehr weh tat. Dazwischen weinte sie plötzlich wieder bitterlich und bat mich, sie in den Arm zu nehmen. ‹Ich habe ja sonst niemanden, der mich festhält›, sagte sie dann jeweils. Ich hoffte vergeblich,dass meine Mutter wieder so wie früher werden würde. Ja, ich bekam gar grosse Angst, als sie immer mehr Wein trank. Dann starrte sie jeweils stundenlang vor sich hin und weinte still in sich hinein.

Als sie einmal beim Poschten war, warf ich einen Blick auf einen liegengebliebenen Brief an meinen Papi und erschrak furchtbar. Sie schrieb, dass sie keinen Sinn mehr im Leben finde und dass sie nur noch hier sei, weil es mich gebe. Ich verfiel in Panik …»

Die Geschichte von Jennifer ist leider nur eine von vielen. Für rund 400 Kinder und Jugendliche sind wir tagtäglich per Telefon, SMS, Chat, E-Mail und Internet da. Dabei vergessen wir nie, dass diese Nothilfe nur mit der grosszügigen Unterstützung von Spenderinnen und Spendern wie Ihnen möglich ist. Dank Ihnen kann unser Team das ganze Jahr rund um die Uhr für verzweifelte Kinder da sein.

Es darf niemals sein, dass ein Anruf wie der von Jennifer nicht durchkommt. Dafür müsste aber unsere Notrufnummer 147 dringend ausgebaut werden. Danke, dass Sie uns mit einer Spende unterstützen. 

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*Sämtliche Beratungsbeispiele sind anonymisiert. Aus Vertraulichkeitsgründen sind die Gespräche verfremdet. Die Angaben zu allen Details sind zusätzlich eingefügt, so dass sich kein Kind darin wiederfinden kann. Es wurde ein Symbolbild verwendet.

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