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Petra* (12): Er war wie ein Vater zu mir

«Ich kann nicht mehr, ich möchte nur noch sterben», schluchzt Petra in den Hörer. Es braucht einiges bis die Beraterin der Beratung und Hilfe 147 sie soweit beruhigen kann, dass Petra weiter erzählen kann. «Es war ein heisser Sommertag und ich trug ein kurzes Kleid. Dieter, mein Klavierlehrer und ich übten ein Stück für das kommende Konzert», erzählt Petra dann.

Die zwölfjährige Petra spielt seit klein auf Klavier. Aufgewachsen in einer sehr musikalischen Familie wurde ihr Talent früh entdeckt. Dank ihrem grossen Fleiss schafft sie es schnell ins Jugendorchester. Dort nimmt Dieter, ein anerkannter Konzertpianist sie in seine Obhut und erteilt ihr zweimal wöchentlich Privatunterricht. Schnell entwickelt sich eine Art Vater-Tochter-Beziehung.

«Ich mag Dieter und er ist sehr wichtig für mich, aber ich wollte das nicht»!»

«Dieter legte seine Hand auf mein Knie und fing an mich zu streicheln. Ich war wie gelähmt. Ich mag Dieter und er ist sehr wichtig für mich, aber ich wollte das nicht», erzählt Petra weiter. Dieter belässt es nicht beim Streicheln, er zwingt Petra zu sexuellen Handlungen und nützt ihre Abhängigkeit zu ihm aus.

«Was soll jetzt werden? Ich kann nicht mehr zu Dieter, aber wie sag ich das meinen Eltern?» fährt Petra weiter. «Ich bring mich um!» Im Gespräch bringt die 147-Beraterin Petra von ihren Suizidgedanken ab. Sie hilft ihr Lösungswege zu erkennen und neuen Mut zu schöpfen. Abschliessend ermutigt sie Petra professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auf Wunsch von Petra leitet sie den Anruf zu einer Beratungsstelle in Petras Nähe weiter.

Meistens kommt der Täter aus dem Bekanntenkreis

Hier war es der Musiklehrer, ein andermal ist es der Onkel, der Bruder, der Turnlehrer oder der nette Man von nebenan. Meistens kommt der Täter aus dem Bekannten- oder Verwandtenkreis und nur ganz selten ist es der mit Süssigkeiten lockende fremde Mann auf dem Spielplatz. Dies macht es den Kindern so extrem schwierig mit irgendjemandem darüber zu sprechen. Darüber sprechen ist aber oft die einzige Möglichkeit nicht an einem solchen Erlebnis zu zerbrechen. Denn meist plagen die Opfer schlimme Gefühle selbst Schuld am Übergriff zu sein.

Zweimal pro Tag rufen Kinder mit Suizidabsichten bei der Beratung und Hilfe 147 an

Zweimal pro Tag rufen Kinder mit Suizidabsichten bei der Beratung und Hilfe 147 an. Wir sind dafür da, dass sich diese Kinder jemandem anvertrauen können. Helfen sie uns mit einer Spende damit wir dies auch in Zukunft tun können.

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*Sämtliche Beratungsbeispiele sind anonymisiert. Aus Vertraulichkeitsgründen sind die Gespräche verfremdet. Die Angaben zu allen Details sind zusätzlich eingefügt, so dass sich kein Kind darin wiederfinden kann. Es wurde ein Symbolbild verwendet.

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