Prävention Jugendsuizid

Jeder zweite Jugendliche gibt an, schon einmal Suizidgedanken gehabt zu haben. Die SBB und Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich führen deshalb zusammen mit Pro Juventute und weiteren Partnern eine gemeinsame Kampagne zur Suizidprävention durch. Diese zeigt auf, wie junge Menschen helfen können, wenn eine Freundin oder ein Freund Suizidgedanken hat. Fünf junge Erwachsene erzählen in kurzen Clips von ihren Erfahrungen und machen Mut, das Tabuthema anzusprechen und Hilfe anzufordern.

«Ein Kollege von mir hat mich mal an einem Abend angerufen. Er hat mir erzählt, dass es so nicht mehr weitergehen kann und er sich das Leben nehmen möchte.» So beginnt die Geschichte des 18-jährigen Ilyas, einem der fünf jungen Erwachsenen, die sich für die Suizidpräventionskampagne engagieren. Ansprechen, Zuhören und Hilfe holen: Das ist das Wichtigste, wenn jemand Suizidgedanken hat. Es ist auch die Botschaft, welche die fünf jungen Menschen Gleichaltrigen mitgeben. Denn sie alle haben es schon erlebt, dass ein Freund oder eine Freundin eine schwere Krise mit Suizidgedanken hatte. Und sie konnten helfen. Denn Gleichaltrige sind häufig die ersten, die mitbekommen, wenn Jugendliche oder junge Erwachsene an Suizid denken. Experten sind sich einig: Freunde können eine wichtige Stütze sein, indem sie die Probleme ansprechen, zuhören, füreinander da sind und Hilfe holen.

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