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Pro Juventute lehnt Sparmassnahmen im Kinder- und Jugendbereich ab

Zürich, 5. Mai 2025 - Heute endet die Vernehmlassung zum Entlastungspaket des Bundes. Pro Juventute blickt mit Sorge auf die vorgeschlagenen Sparmassnahmen – denn viele davon betreffen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene direkt oder indirekt, etwa in den Bereichen Bildung, Prävention und gesellschaftliche Teilhabe.
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Gruppe Kinder unterwegs im Wald mit ihren Jugendleitern.

Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz und Förderung. Mit der Ratifizierung der UN-Kinderrechtskonvention hat sich die Schweiz verpflichtet, ausreichend Ressourcen für die Umsetzung der Kinderrechte bereitzustellen. Diese Verpflichtungen müssen auch in der Finanzpolitik sichtbar und wirksam umgesetzt werden.

Gemäss Vernehmlassungsvorlage sollen diverse Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich ohne gesetzliche Anpassung direkt im Budgetprozess umgesetzt werden – und würden damit ohne vorgängige demokratische Mitwirkung der Zivilgesellschaft beschlossen. Die vorgesehenen Lastenverschiebungen auf kantonale und kommunale Ebenen bergen zudem das Risiko, bestehende Ungleichheiten in der Kinder- und Jugendpolitik weiter zu verstärken.

Für Pro Juventute ist klar: Investitionen in Kinder und Jugendliche sind Investitionen in die Zukunft der Schweiz. Sie stärken die psychische Gesundheit, fördern Bildung und gesellschaftliche Teilhabe – und senken langfristig die Kosten im Sozial- und Gesundheitswesen.

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