Präsidium von Pro Juventute: Josef Felder übergibt an Barbara Schmid-Federer

15.01.2019 – Wechsel im Präsidium von Pro Juventute: Der Stiftungsrat von Pro Juventute hat die Nachfolge von Josef Felder als Stiftungsratspräsident bestimmt. Barbara Schmid-Federer wurde per 1. Januar 2019 in den Stiftungsrat von Pro Juventute gewählt und wird im November 2019 das Präsidium der Stiftung von Josef Felder übernehmen. Josef Felder präsidiert Pro Juventute seit 2008.

Barbara Schmid-Federer ist seit dem 1. Januar 2019 Mitglied im Stiftungsrat von Pro Juventute. Sie war von 2007 bis 2018 Nationalrätin für die CVP und zuletzt Mitglied in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. Aktuell ist sie Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Zürich und Mitglied des Rotkreuzrates. Von 2008 bis 2011 war Barbara Schmid-Federer Präsidentin für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Sektion Schweiz. Als Nationalrätin hat sie die politischen Positionen von Pro Juventute zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen regelmässig aktiv unterstützt, unter anderem in den Bereichen Jugendmedienschutz, Medienerziehung und der Sicherung des Betriebs der Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche «Beratung + Hilfe 147» von Pro Juventute. «Alle Kinder haben das Recht auf eine erfüllte Kindheit und eine selbstbestimmte Zukunft. Als Stiftungsratspräsidentin von Pro Juventute kann ich künftig mein Know-How und mein Netzwerk in Politik und Zivilgesellschaft, gezielt für Kinder und Jugendliche in der Schweiz einsetzen», sagt Barbara Schmid-Federer.

Die offizielle Wahl als Stiftungsratspräsidentin erfolgt an der Stiftungsratssitzung von Pro Juventute im November 2019. Josef Felder hat den Stiftungsrat bereits Ende 2017 darüber informiert, dass er sein Amt Ende 2019 abgeben wird.

Josef Felder ist seit Mai 2008 Stiftungsratspräsident von Pro Juventute. In seiner Amtszeit hat Pro Juventute wichtige Meilensteine erreicht. Dazu zählen namentlich die Neupositionierung der Organisation, das Rebranding, die finanzielle Sicherung der Stiftung und die Professionalisierung des Fundraising. Im Jahr 2011 konnte nach 15 Jahren finanzieller Defizite das erste ausgeglichene Ergebnis erzielt werden. Seit dem Jahr 2012 ist Pro Juventute finanziell stabilisiert und konnte sich vollumfänglich auf die Programmarbeit zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen und deren Umfeld in der Schweiz konzentrieren.

Heute begleitet Pro Juventute Kinder und ihr Umfeld mit Angeboten wie Beratung + Hilfe 147, der Eltern- und Jugendleiterberatung und den Elternbriefen. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche unter anderem im kompetenten Umgang mit Medien und Konsum und engagiert sich gegen Jugendarbeitslosigkeit, für kindergerechte Freiräume, die institutionelle Verankerung der Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den Prozessen der Raumplanung sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Gestaltung des öffentlichen Raums.

Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern in der Schweiz

Pro Juventute unterstützt Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auf dem Weg zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten. Mit vielfältigen Angeboten hilft die Stiftung direkt und wirkungsvoll. Sie bietet spannende und gut frequentierte Programme und Dienstleistungen, wie die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 oder die Pro Juventute Elternberatung an. Davon profitieren jährlich rund 265'000 Kinder und Jugendliche und 100‘000 Eltern in der Schweiz.