Regionale Organisation von Pro Juventute: Start der Regionalstelle Mittelland

16.12.2019 – Pro Juventute will die Wirkung der nationalen Programme in allen Regionen der Schweiz stärken und gleichzeitig die lokale Verankerung der Angebote sicherstellen. Statt in kantonalen Pro Juventute Organisationen werden die lokalen Aktivitäten von Pro Juventute deshalb in fünf Regionalstellen zusammengefasst. Nach den bereits bestehenden Regionalstellen Tessin und Zentralschweiz nimmt Anfang Januar 2020 auch die Regionalstelle Mittelland ihren Betrieb auf.

Pro Juventute verankert ihre nationale Tätigkeit lokal mit künftig fünf Regionalstellen. Als zweite Regionalstelle in der deutschen Schweiz nimmt Anfang Januar 2020 die Regionalstelle Mittelland ihren Betrieb auf. Diese hat den Sitz in Bern und ist für die Gebiete Aargau, Bern, beide Basel, Solothurn und Oberwallis verantwortlich. Die neue Regionalstelle wird von Daniela Da Rugna geleitet, die für verschiedene NGO und die UNO in diversen Ländern Afrikas und Asiens in der Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe arbeitete. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz hatte sie mehrere Führungspositionen in der Bundesverwaltung inne.

Die neue Regionalstelle kümmert sich um die lokale Verbreitung der nationalen Pro Juventute Angebote für einen kompetenten Umgang mit Medien und Konsum und den Bewerbungstrainings in Schulen als Engagement gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Ausserdem bietet Pro Juventute im Mittelland regionale Angebote an, beispielsweise mit Spielgruppen in Asylzentren, der Hausaufgabenhilfe und dem Libero-Entdeckerpass.

Pro Juventute hat mit dem Regionalstellen-Modell und der Integration der lokalen Organisationen der Kantone Tessin, Uri und Zürich in die nationale Stiftung bereits positive Erfahrungen gemacht.

Die weiteren Regionalstellen in der West- und Ostschweiz werden gestaffelt aufgebaut. Die Ostschweiz folgt voraussichtlich bis Mitte 2020. In der Westschweiz wird das bereits bestehende sprachregionale Büro bis Ende 2020 zur Regionalstelle für die Westschweiz ausgebaut. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den ehemaligen kantonalen Vereinen. Die früheren Pro Juventute Vereine haben auch die Möglichkeit zur Selbständigkeit als neu gegründeter Lokalverein ohne Namen «Pro Juventute».

Das Regionalstellen-Modell bindet die regionalen Organisationen von Pro Juventute organisatorisch enger an die nationale Stiftung an. Damit kann der Koordinationsaufwand zwischen der nationalen Stiftung und den 19 früheren Vereinen verringert werden. Gleichzeitig erlaubt dieses Modell die Nutzung von Synergien in der Mittelbeschaffung, der inhaltlichen Positionierung der Marke Pro Juventute sowie in Unterstützungsfunktionen wie der Informatik, der Buchhaltung und dem Personalwesen. Das Modell der Regionalstellen verbessert den Zugang zu den Angeboten und Programmen von Pro Juventute zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in allen Regionen der Schweiz. Gleichzeitig sichert es die Präsenz bei den lokal tätigen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Schulen, Behörden, Unternehmen und anderen Anspruchsgruppen.

Kontakt und weitere Informationen:

Bernhard Bürki
Verantwortlicher Kommunikation / Mediensprecher
Telefon: 044 256 77 22 
E-Mail: bernhard.buerki[at]projuventute.ch

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Pro Juventute unterstützt Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auf dem Weg zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten. Mit vielfältigen Angeboten hilft die Stiftung direkt und wirkungsvoll. Sie bietet spannende und gut frequentierte Programme und Dienstleistungen, wie die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 oder die Pro Juventute Elternberatung an. Davon profitieren jährlich rund 265'000 Kinder und Jugendliche und 100‘000 Eltern in der Schweiz.