Pro Juventute entwickelt regionale Organisation weiter

25.03.2019 – Pro Juventute will die lokale Präsenz in allen Regionen und Landesteilen der Schweiz langfristig sichern und effizienter gestalten. Statt in kantonalen Pro Juventute Organisationen sollen die Tätigkeiten künftig in Regionen zusammengefasst werden. Pro Juventute will damit schweizweit einheitlich auftreten und die Wirkung der nationalen Programme in den Regionen stärken und gleichzeitig die lokale Verankerung sicherstellen. Die Umsetzung startet ab Herbst 2019 mit der Pionierregion Zentralschweiz und soll anschliessend gestaffelt weitergeführt werden.

Pro Juventute ist aktuell in einer nationalen Stiftung und rechtlich unabhängigen, kantonalen Einheiten organisiert. Die kantonalen Vereine setzen die nationalen Angebote von Pro Juventute regional um und entwickeln zum Teil eigene inhaltliche Schwerpunkte. Nach zahlreichen Gesprächen zwischen Vertretern der nationalen Stiftung und kantonalen Vereinen sowie einer umfassenden Analyse hat der Stiftungsrat der nationalen Stiftung den Präsidentinnen und Präsidenten der lokalen Vereine an der Präsidentenkonferenz vom 17. November 2018 ein neues Organisationsmodell vorgestellt. Pro Juventute beabsichtigt, ihre schweizweite Tätigkeit künftig mit voraussichtlich fünf Regionalstellen lokal zu verankern.

Das Modell sieht eine engere organisatorische Anbindung der zu gründenden Regionalstellen an die nationale Stiftung vor. Damit kann der heute erhebliche Koordinationsaufwand zwischen der nationalen Stiftung und den 19 lokalen, unabhängigen Vereinen verringert werden. Gleichzeitig erlaubt dieses Modell die Nutzung von Synergien in der Mittelbeschaffung, der inhaltlichen Positionierung der Marke Pro Juventute sowie in Unterstützungsfunktionen wie der Informatik, der Buchhaltung und dem Personalwesen. Die heute finanziell und personell teilweise in einem engen Korsett agierenden Geschäftsstellen der kantonalen Vereine können in einer zusammengefassten Struktur ihren Wirkungsgrad erhöhen.

Das Modell der Regionalstellen verbessert den Zugang zu den Angeboten und Programmen von Pro Juventute zu Gunsten von Kindern und Jugendlichen in allen Regionen der Schweiz. Gleichzeitig sichert es die Präsenz bei den lokal tätigen freiwilligen Helferinnen und Helfern, Schulen, Behörden, Unternehmen und anderen Anspruchsgruppen.

Als erstes wird ab Herbst 2019 die Regionalstelle Zentralschweiz ihren Betrieb aufnehmen. In die Umsetzung in dieser Pionierregion sollen auch die Erfahrungen einfliessen, die Pro Juventute bei der bereits erfolgreich erfolgten Integration der lokalen Organisationen der Kantone Tessin, Uri und Zürich in die nationale Stiftung gemacht hat.

Weitere Regionen sollen gestaffelt und entlang der Entscheidprozesse in den Gremien der kantonalen Vereine aufgebaut werden. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Vereinen. Alternativ haben die Vereine die Möglichkeit zur Selbständigkeit als neu gegründeter Lokalverein ohne Name «Pro Juventute».

Kontakt und weitere Informationen:

Bernhard Bürki
Verantwortlicher Kommunikation / Mediensprecher
Telefon: 044 256 77 22
E-Mail: bernhard.buerki@projuventute.ch

Wir machen uns stark für Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern in der Schweiz

Pro Juventute unterstützt Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern auf dem Weg zu selbst- und sozialverantwortlichen Persönlichkeiten. Mit vielfältigen Angeboten hilft die Stiftung direkt und wirkungsvoll. Sie bietet spannende und gut frequentierte Programme und Dienstleistungen, wie die Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 oder die Pro Juventute Elternberatung an. Davon profitieren jährlich rund 265'000 Kinder und Jugendliche und 100‘000 Eltern in der Schweiz.