Medien & Internet

Mobbing im Internet

LEICHTE SPRACHE - Schützen Sie Ihr Kind vor Mobbing im Internet! Es ist wichtig, dass Sie als Eltern gut informiert sind. Hier erfahren Sie, was Sie tun können.
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Durch Zugang zu sozialen Netzwerken hat sich das klassische Mobbing zu Cybermobbing entwickelt.
 
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Gütesiegel Leichte Sprache

Dieser Text ist in Leichter Sprache geschrieben.


Mobbing im Internet hat auch noch einen anderen Namen: Cyber-Mobbing. 
Das spricht man so aus: Seiber Mobbing.

Was ist das genau?

Man sagt Cyber-Mobbing, 
wenn ein Kind über das Internet gemobbt wird. 
Zum Beispiel: 
Eine oder mehrere Personen belästigen ein Kind. 
Diese Personen sind Täterinnen und Täter. 
Meistens kennen sich das Kind und die Täterinnen und Täter. 
Zum Beispiel von der Schule oder einem Verein. 

Die Täterinnen und Täter beschimpfen das Kind. 
Sie machen sich lustig über das Kind.
Sie grenzen das Kind aus. 
Und vielleicht bedrohen sie das Kind auch. 

Bei diesem Mobbing passiert alles über das Internet. 
Zum Beispiel:

  • auf Instagram
  • auf WhatsApp
  • bei Snapchat

Es hört nach der Schule nicht auf. 
Es geht zu Hause weiter. 
Das Kind wird immer wieder beschimpft. 
Tag und Nacht. 
Und im Internet sehen viele andere Kinder das alles auch. 

Das geht einfach und schnell. 
Fast alle Kinder haben ein Handy 
und sind immer erreichbar. 

Was sind die Folgen von Mobbing im Internet?

Ein Kind, das gemobbt wird, ist ein Opfer. 
Wichtig: Das Opfer hat keine Schuld! 
Es kann nichts dafür, dass es gemobbt wird. 

Das Opfer leidet sehr. 
Vielleicht ist es oft traurig oder ängstlich. 
Und oft zieht es sich zurück. 
Das ist nicht gut! 
Denn so kann man das Problem nicht lösen. 

Was können die Eltern tun?

Oft erzählt ein Kind niemandem, was passiert. 
Auch den Eltern nicht. 
Aber die Eltern merken vielleicht, dass etwas nicht stimmt. 
Ist das Kind oft traurig? 
Hat es oft Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen? 
Oder schläft es nicht gut?

Das könnten Zeichen sein, dass ein Kind gemobbt wird. 
Fragen Sie Ihr Kind, ob etwas passiert ist. 

Wissen Sie, dass Ihr Kind gemobbt wird? 
Mobbing ist immer schlimm und kein Kind darf gemobbt werden!
Darum ist jetzt wichtig: Fragen Sie um Hilfe! 
Reden Sie mit der Lehrerin oder dem Lehrer des Kindes. 
Oder mit der Schul-Sozial-Arbeiterin oder dem Schul-Sozial-Arbeiter. 
Diese Personen kennen sich aus und können Ihnen helfen. 

Die Eltern bekommen bei der Elternberatung von Pro Juventute Hilfe:

Per Telefon: 058 261 61 61

Da können Sie immer anrufen. 
Tag und Nacht. 
Das ist gratis. 
Und Sie müssen niemandem sagen, wie Sie heissen.

Per Chat 

Klicken Sie auf diesen Link: 
https://www.projuventute.ch/de/chat 
Sie können da mit jemandem chatten. 
Von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr.
Sie können auch einen falschen Namen angeben.

Per E-Mail  

Sie können ein E-Mail schreiben auf diese Adresse:
elternberatung@projuventute.ch